Wofür braucht man überhaupt eine Gremolata?
Kennst du das Gefühl, wenn einem Gericht einfach der letzte Frische-Kick fehlt? Genau dafür ist Gremolata da: eine klassische italienische Würzmischung aus Kräutern, Knoblauch und Zitronenschale. Sie bringt Leichtigkeit und Aroma – und hebt schwere, kräftige Gerichte sofort auf ein neues Level.
Ich liebe diese Variante, weil sie so vielseitig ist: von Schmorgerichten wie Osso Buco bis zu Pasta, Gemüse oder sogar als Brotaufstrich. Ein echter Allrounder in der Küche – frisch, grün und blitzschnell gemacht.
Zutaten Kräuter Gremolata
- 1 Handvoll frische Blattkräuter (z. B. Petersilie, Kerbel, Koriander, Dill, Basilikum, Schnittlauch, Zitronenverbene)
- 1–2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- Abrieb von 1 Bio-Zitrone oder Bio-Limette
Zubereitung Schritt für Schritt
- Nur die zarten Blätter verwenden, holzige Stängel aussortieren. Petersilienstiele dürfen mit, wenn sie fein genug sind.
- Kräuter fein hacken.
- Knoblauch sehr fein würfeln.
- Zitronenschale abreiben.
- Alles locker miteinander vermengen – fertig ist dein frisches Finish!
- Tipp: Kurz vor dem Servieren über das Gericht streuen, damit das Aroma richtig zur Geltung kommt.
Gremolata passt perfekt zu:
- Klassischem Osso Buco oder anderen Schmorgerichten
- Gegrilltem Fisch, Ofengemüse oder Linseneintopf
- Pasta mit Butter, Risotto oder einfach aufs frische Brot

Mein Lieblings-Tipp zu Kräutern:
Zitronenverbene vor dem Hacken kurz zwischen den Fingern reiben – so lösen sich die ätherischen Öle besser, und du bekommst noch mehr Aroma auf den Teller. Die Gremolata hält sich luftdicht verschlossen bis zu 2 Tage im Kühlschrank.
Dieses Rezept stammt aus Folge 1 meiner Kochshow Hey’ Viktoria, in der ich dir meine liebsten Flavor Bombs zeige – kleine Küchen-Geheimwaffen mit großem Effekt.
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